Aspis
Als unabhängiges psychosoziales Zentrum widmet sich der Verein ASPIS (gegründet 1998) der ganzheitlichen Unterstützung traumatisierter Menschen. Wer extreme Gewalt, Krieg oder Vertreibung erfahren hat, leidet oft unter tiefgreifenden psychischen, psychosomatischen und physischen Folgen. Diese vielschichtigen Belastungen erfordern eine hochspezialisierte, sensible Begleitung.
Unser multiprofessionelles Team vereint Expertise aus Psychotherapie, Psychologie und Sozialarbeit, um Betroffene auf ihrem Weg der Bewältigung und Stabilisierung professionell zu begleiten. Um eine lückenlose Versorgung zu gewährleisten, arbeiten wir eng mit Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Beratungsstellen sowie internationalen Organisationen wie dem UNHCR zusammen.
Unser Angebot steht allen Menschen offen, die Hilfe benötigen – unabhängig von ihrer Herkunft. Ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit liegt daher auf der interkulturellen Beratung und Therapie, die durch traumasensible Dolmetscherinnen sprachlich barrierefrei gestaltet wird. In Kooperation mit dem psychosozialen Zentrum ESRA und der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) bieten wir zudem spezialisierte Psychotherapie für Überlebende des NS-Terrors sowie deren Angehörige an.
Ein wesentlicher Pfeiler von ASPIS ist die kontinuierliche wissenschaftliche Evaluation unserer therapeutischen Leistungen sowie ein fortschrittliches Qualitätsmanagement. Durch die enge Anbindung an die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, die internationale Vernetzung mit führenden Traumazentren und regelmäßige Fortbildungsangebote sichern wir eine Betreuung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und halten höchste fachliche Behandlungsstandards ein.
Wir sind fest davon überzeugt, dass jeder Mensch, der durch Folter, Krieg oder andere Formen extremer Gewalt traumatisiert wurde, ein Recht auf professionelle Begleitung hat – unabhängig von finanziellem Status oder rechtlichem Aufenthaltsstatus. Um dieses Angebot weiterhin kostenlos anbieten zu können, sind wir auf Spenden und öffentliche Mittel angewiesen.